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Zinn

Moden wechseln, gute Designs bleiben bestehen


  • Zinn Zinn

    Professor Luigi Colani

    Geboren am 2.8.1928 in Berlin, wo der Vater als Filmarchitekt arbeitete. Nach der Schulzeit besuchte Colani die Kunstakademie in Berlin.

    1947 begann er in Paris sein Studium der Aerodynamik. Nach seinem Abschluss an der Sorbonne 1952 wurde er von Douglas als Aerodynamiker und Kunststoffexperte für Highspeed-Research engagiert. 1954 kehrte er nach Paris zurück und begann mit eigenem Designstudio zuerst in Paris und dann in Berlin aktiv zu werden. Für den FIAT 1100TV erhielt Colani die Goldene Rose in Genf und arbeitete für Alfa Romea, Lancia, VW und BMW.

    1968 baute er ein Design-Team für modernes Möbeldesign auf. 1972 zog er mit einem großen Design-Team nach Schloss Harkotten um. Mit seinen Arbeiten für Firmen wie Thyssen, Villeroy & Boch, Boeing, Rosenthal, VW, BMW und Rockwell (NASA) hatte Colani aufsehenerregende Erfolge auf internationalen Messen.

    1982 zog es den Designer nach Ostasien. Die Colani-Brille, die Kamera Canon T 90, Schreibgeräte und einiges mehr wurden spektakuläre Erfolge. Auf der Sukuba-Expo 1985 errang er den 1. und 2. Preis. 1991 wurde er inspirierender Ideengeber für die NASA.

    In der Pinakothek der Moderne in München sind herausragende Arbeiten von Colani ausgestellt.

  • Zinn Zinn Zinn

    Professor Gottfried Böckelmann

    „Simplex sigillium veri - Einfachheit ist Kennzeichen des Wahren. Dem gegossenen Zinn ist etwas Würdiges, zuweilen Prunkvolles eigen, und es ist doch bescheiden:wie ein Ding, das seinen Wert in sich trägt.

    Designaufgaben für gegossenes Zinn erfordern außerordentliche Bescheidenheit und genaue Kenntnis der Materialeigenart, will man dem Zinngerät die Chance einer selbständigen und gültigen Form geben, die nicht dem Augenblicke dient, sondern dem Werkstoff entsprechend einen zeitgerechten und dennoch dauerhaften Wert sichert“, so Professor Böckelmann.

    Arbeiten von Prof. Böckelmann in öffentlichem Besitz:
    Berlin: Kunstgewerbemuseum;
    Braunschweig: Formsammlung;
    Bremen: Fockemuseum;
    Frankfurt: Museum für Kunsthandwerk;
    Hamburg: Museum für Kunst und Gewerbe;
    Hannover: Kestnermuseum;
    Hildesheim: Roemer-Museum;
    Osnabrück: Kunsthistorisches Museum;
    Philadelphia: (USA) History-Museum, Wood Turning Center
    Auszeichnungen:

    1961: München, Bayerischer Staatspreis, Goldmedaille Hagen, 2. Preis Henry van de Velde Gesellschaft;
    1964: Worpswede, Staatspreis des Landes Niedersachsen für das Gestaltende Handwerk;
    1969: Stuttgart, Auszeichnung des Landesgewerbeamtes Baden-Würtemberg für internationales Kunsthandwerk;
    1980: Bonn, Goldenes Handwerkszeichen;
    1989: Hannover, Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft Kunsthandwerk Niedersachsen;
    1990: Bonn/Hannover, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse;
    1992: Münster, Ehrennadel der Handwerkskammer Münster/Westfalen;